Ginseng Nebenwirkungen & Wechselwirkungen

Hat Ginseng Nebenwirkungen und wenn „JA“, welche? Wie bei vielen Arzneimitteln, Heilpflanzen und medizinischen Pflanzen hat auch der Ginseng seine Schattenseiten. In der Regel gilt jedoch beim Ginseng, dass dieser bei ordnungsgemäßem Gebrauch kaum Nebenwirkungen besitzt.

Der Ginseng hat sehr viele positive Eigenschaften, aber unter bestimmten Bedingungen, wie zum Beispiel der Überdosierung kann auch der Ginseng Nebenwirkungen zeigen. Aber auch Menschen die zum Beispiel allergisch auf den Ginseng reagieren, sollten diesen unbedingt meiden.

Für alle anderen gilt, alle Ginsengpräparate sollten immer gemäß den Händler- bzw. Herstellerangaben angewendet werden, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Sollten Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren, vermindern sie sofort die Dosis des Ginsengs oder setzen Sie das Präparat ganz ab.

Die verschiedenen Ginseng Nebenwirkungen

Ginseng besitzt verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. So kann zum Beispiel der Ginseng einen negativen Effekt auf Blutgerinnungsmittel besitzen. Es wurde berichtet, das die Wirkung dieser Gerinnungsmittel durch den Ginseng teilweise abgeschwächt wurden.

Der Ginseng besitzt aber auch eine Wechselwirkung mit Diabetesmedikamenten. Aus diesem Grund sollte bei der Einnahme von Ginseng mit Diabetesmedikamenten unbedingt vorher ein Arzt konsultiert werden.

Eine weitere Nebenwirkung des Ginsengs ist die herabgesetzt Wirksamkeit von chronisch eingenommenen Medikamenten.

Eine Nebenwirkung die bei sehr vielen Menschen auftritt ist, gerade wenn Ginseng am Abend eingenommen wurde, die wachmachende Wirkung. Aus diesem Grund sollten Sie Ginseng morgens bzw. spätestens Mittags einnehmen. Der Ginseng kann außerdem bei zu später Einnahme, in sehr seltenen Fällen, zu Schlafstörungen führen.

Ginseng kann aber auch als Nebenwirkung die Wirksamkeit von Cortison und Östrogenmedikamenten erhöhen. Sollten Sie Cortison oder Östrogen medizinisch einnehmen müssen, sollten Sie vor der Einnahme von Ginseng einen Arzt konsultieren.

Bei zu hoher Dosierung ist eine weitere Nebenwirkung des Ginseng mögliche Magen-Darm Beschwerden, Kopfschmerzen und Bluthochdruck.

Aber wie sieht es mit den Ginseng Nebenwirkungen während einer Schwangerschaft aus? Bisher gibt es keinerlei Hinweise, auf Nebenwirkungen während einer Schwangerschaft. Trotz allem sollten Sie während der Schwangerschaft auf eine Einnahme von Ginseng, aus Sicherheitsgründen, verzichten.

Fazit: Kontrolle und Moderation

Ginseng gilt schon seit Jahrtausenden als ein sehr gutes Heil- und Stärkungsmittel. Es ist vollkommen natürlich und hat ein sehr großes Wirkungsspektrum (näheres zu Wirkung von Ginseng erfahren Sie hier) . Allerdings können auch bei diesem Mittel Nebenwirkungen nicht immer ausgeschlossen werden. Die meisten der oben genannten Nebenwirkungen treten hauptsächlich durch eine Überdosierung von Ginseng auf. Auch sollten Sie Ginseng nicht zu lange an einem Stück einnehmen. Die maximale Einnahmezeit sollte drei Monate nicht übersteigen. Machen Sie nach den drei Monaten am besten, um mögliche Nebenwirkungen durch den Ginseng zu vermeiden, eine zwei bis vierwöchige Einnahmepause.

Nebenwirkungen treten bei der Einnahme von Ginseng nur in absolut sehr seltenen Fällen auf. Da mögliche Nebenwirkungen oftmals sehr individuell sind, sollten Sie auf Symptome wie zum Beispiel erhöhten Blutdruck oder Abgeschlagenheit während der Einnahme durch Ginseng achten. Setzen Sie beim Auftreten einer Nebenwirkung am besten das Präparat ab oder verringern sie die Dosis.

2 Antworten
  1. GesundBlog
    GesundBlog says:

    Ginseng ist ein ganz besonders gutes Kraut. Meine Oma nimmt es als Saft schon seit Jahren. Ihr Allgemeinbefinden hat sich verbessert und Ihre Gelenke schmerzen nicht mehr so stark.

    Antworten

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