Panax Ginseng, auch chinesischer Ginseng, koreanischer Ginseng oder asiatischer Ginseng genannt ist nicht nur eines der ältesten Naturheilmittel der Welt, sondern es ist auch eines jener Heilpflanzen die seit jeher ununterbrochen von Medizinern genutzt werden.

Diese Webseite hat es sich zum Ziel gemacht über die Heilwurzel in vollem Umfang aufzuklären, penibel und genau aufzuzeigen was mit dem Ginseng möglich ist, aber auch eben zu zeigen was wohl eher in das Reich der Mythen und Legen gehört. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ihnen alles nötige Wissen bereitzustellen mit welchem Sie die Möglichkeit besitzen selbst die Zügel über ihr Leben und ihre Gesundheit in die Hand zu nehmen und ihnen dadurch mehr Glück und Gesundheit bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Was ist Ginseng?

Ginseng TrockenHistoriker schätzen die Nutzung von Ginseng zur Verbesserung der Gesundheit auf über 3.000 bis 5.000 Jahre ein. Doch viele Jahrtausende lang war diese einzigarte Heilpflanzen, auch König / Königin der Heilpflanzen genannt, nur hohen Adligen wie dem chinesischen Kaiser, Königen und ihren engsten Gefolgsleute vorbehalten. Damals war der Wert der Pflanze so unglaublich hoch, dass ihn sich nur wenige Menschen überhaupt leisten konnten. Die Wurzel wurde teilweise sogar mit Gold und Silber aufgewogen.

Ginseng war ursprünglich eine wild wachsende Pflanze die jedoch aufgrund der starken Nachfrage über die Jahrtausende hinweg nahezu ausgerottet wurde. Heute wird der Ginseng fast ausschließlich auf speziell angelegten Plantagen angebaut. Der kommerziell angebaute Ginseng gilt jedoch in seiner Wirkung als etwas schwächer, dafür ist die Wurzel jedoch heute auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen zu einem mehr oder weniger erschwinglichen Preis zu erhalten.

In den letzten hundert Jahren wurden sehr viele wissenschaftliche Studien in östlichen und westlichen Forschungseinrichtungen zum Ginseng und seiner Wirkung durchgeführt. Diese Studien brachten zum Teil wirklich erstaunliche Ergebnisse hervor, welche seine einzigartige Wirkungsweise auf den Körper, die der traditionellen Volksmedizin bereits seit Jahrhunderten bekannt ist, belegen.

  • Ginseng heilt und regeneriert
  • Hilft bei  Stress
  • Macht den Körper widerstandsfähiger gegen Erkältungskrankheiten und Infektionen
  • Hilft bei Schlafstörungen
  • Hilft bei Gedächtnisproblemen
  • Hilft bei Herzkreislaufbeschwerden
  • Hilfreich bei alkoholbedingten Lebererkrankungen
  • Hilft bei Unfruchtbarkeit und Potenzproblemen
  • Hilft bei Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien
  • Hilft bei zu hohem- und niedrigem Blutdruck
  • Hilft bei Blutarmut
  • Hilft bei Diabetes
  • Wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt (Wechseljahrbeschwerden, …)
  • Hilft bei chronischer Müdigkeit
  • Hemmt das Wachstum von Krebszellen
  • Hilft bei Störungen des Immunsystems
  • Besitzt außerdem antibakterielle und antivirale Eigenschaften

Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Anwendungsmöglichkeiten. Die Liste ließe sich noch eine ganze Weile so fortsetzen. Näheres zur Wirkung finden Sie weiter unten.

So zahlreich die Behandlungsmöglichkeiten mit dem Ginsengs auch sein mögen, so wird er selbst in seiner ursprünglichen Heimat, in Korea, nicht als Allheilmittel angesehen. Er wird in Korea außerdem nicht ausschließlich gegen eine bestimmte Krankheit eingesetzt, sondern die Wurzel dient dazu den gesamten (kranken) Körper wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Die Pflanze wirkt sich also nicht nur punktuell sondern auf den gesamten menschlichen Organismus aus. Egal ob sie gesund oder krank sind, jung oder alt, der Ginseng hat bei jeder Lebenslage und Situation eine ausgleichende, gesundheitsfördernde Wirkung.

Mit dem folgenden Text soll ein erster überblick zu der Wirkungsweise des Ginseng, den neusten Forschungsergebnissen und Studien sowie die Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin aber auch der westlichen Medizin gegeben werden. Darüber hinaus erfahren sie mehr über die Herkunft, die Geschichten und Legenden sowie den kommerziellen und privaten Anbau von Ginseng wie auch verschiedene hilfreiche Tipps zur eigenen Anwendung.

Wir zeigen Ihnen wie sie die Heilwurzel anwenden, gegen welche Krankheiten sie eingesetzt werden kann, worauf sie beim Kauf von Ginseng Präparaten unbedingt achten sollten und welche der vielen Darreichungsformen die beste Wirkung verspricht.

Geht es um die allgemeine Gesunderhaltung des Körpers so fühlt man sich von der westlich orientierten Schulmedizin doch sehr oft im Stich gelassen. Die Schulmedizin kennt meist nur Mittel zur Symptomatischen Behandlung von Krankheiten, liefert jedoch oftmals kein wirklich hilfreiches Mittel zur dauerhaften Gesunderhaltung des menschlichen Körpers. Ja meist ist sogar das Gegenteil der Fall, so werden durch die angewendeten Medikamente und ihren starken Nebenwirkungen bei den Patienten nur noch mehr neue Krankheiten erzeugt ohne die bereits vorhandenen Erkrankungen vollständig auszuheilen. Ein Teufelskreislauf beginnt, der leider in einigen Fällen erst durch den Tod des Patienten endet. Es wird geschätzt, dass etwa jede dritte bis fünfte Krankheit erst durch Ärzte und die von ihnen verschriebenen Medikamente erzeugt werden.

Aber auch hinsichtlich der Gesundheitsvorsorge fühlt man sich oft von der westlichen Schulmedizin im Stich gelassen. So wird man von einem Arzt meist nur belächelt wenn man diesen bei einem Termin fragt, was man denn tun könnte um dauerhaft gesund zu bleiben. Oft kommen meist nur allgemeine floskeln die man in den letzen Jahren in den Medien wahrscheinlich schon zu genüge gehört hat. Eine wirkliche Antwort darauf ist von den meisten Mediziner jedoch nicht zu bekommen, da diese Hauptsächlich auf die Behandlung von kranken Menschen ausgereichtet ist.

Nicht so jedoch die traditionelle chinesische Medizin, bei welcher schon seit jeher die Gesunderhaltung und Gesundheitsvorsorge im Vordergrund der Behandlung stand.

Mit dieser Webseite versuchen wir dir eine Alternative aufzuzeigen und dir die unglaubliche Heilkraft der Ginsengwurzel näher zu bringen.

Die Natur lieft immer noch die besten und vollständigste Medizin zur Erhaltung, Verbesserung und Stärkung der allgemeinen Gesundheit.

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Aussehen , Merkmale, Verbreitung und Arten des Ginseng

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Manfred Schütze / pixelio.de

Der Ginseng gehört zu den Efeugewächsen (Araliacea) und ist mit dem uns heimischen Efeu (Hedera helix) entfernt verwandt. Ginseng ist jedoch anders als der uns bekannte Efeu, eine kleine, aber ebenfalls mehrjährige  Pflanze.

Der runde Stängel wird etwa 30 bis 60 cm hoch ohne sich stark zu verzweigen. Jeder Ast des Ginsengs trägt meist 4 bis 5 gezackte Blätter. Die unscheinbaren Blüten der Pflanze, die hauptsächlich im Juni und Juli zu sehen sind, sind grün bis hellgelb gefärbt. Nach der Blüte reifen kleine, rötliche Beeren heran.

Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögle welche die Beeren fressen. Im Sommer trägt der Ginseng grüne Blätter die er zum Winter hin samt Stängel wieder abwirft. An der Stelle an der, der Ginseng zum Winter hin den Stängel abwirft entsteht eine kleine Narbe. Zählt man die Anzahl vorhandener Narben an einem Ginseng, so kann man, wie bei den Jahresringen eines Baumes, ziemlich exakt sein Alter ermitteln. Ginseng kann normalerweise bis zu 40 Jahre alt werden, es soll aber berichten Zufolge auch Ginsengwurzeln gefunden worden sein, die über hundert Jahre alt waren.

Jedes Frühjahr treibt die Ginsengwurzel aufs Neue aus, bildet einen Stängel mit Blätter und Blüten. Nach meist 4 bis 6 Jahren gilt die  Wurzel dann, mit gut 20cm Länge und ca. 2cm Breite, als vollständig ausgereift und kann geerntet werden.

In weiten Teilen Asiens und Nordamerika trifft man Verschiedene Ginseng-Arten an. Die ursprüngliche Heimat der Heilpflanze liegt jedoch zwischen Nepal und Korea. Dort gedeiht die Pflanze vom Himalaya bis in die Mandschurei, Sibirien, Japan und Nordamerika.

Man kann zwischen mehreren Ginseng-Arten unterscheiden:

 

Panax Ginseng C.A. Meyer

Der Panax Ginseng C.A. Meyer gilt als der echte Ginseng. Der echte wilde Panax Ginseng ist in der heutigen Zeit jedoch sehr selten Geworden bzw. in manchen Gegenden gilt die Wurzel bereits als ausgestorben. Heutzutage wird der Panax Ginseng in der Regel auf speziellen Plantagen angebaut und geerntet.

 

Imperial Ginseng

Als Imperial Ginseng wird in Korea eine sehr hohe Qualität des Panax Ginsengs bezeichnet. Damit stellt der Imperial Ginseng keine eigne Art dar. In Korea wird nur der rote Ginseng als Imperial Ginseng bezeichnet.

 

Panax quinquefolius L.

Diese Ginseng Art ist mit dem Panax Ginseng C.A. Meyer nahe verwandt und stammt ursprünglich aus dem Süden Kanadas. Er wird auch amerikanischer Ginseng genannt. Man nimmt an, das diese Pflanze ursprünglich über die vor Jahrtausenden noch existierende Beringstraße, eine Landbrücke zwischen den Kontinenten Asien und Nordamerika,  wie auch viele andere Tiere und Pflanzenarten, nach Nordamerika gekommen sein muss. Der Panax quinquefolius kommt dem Panax Ginseng in Wirkung und aussehen von allen Ginseng Arten noch am nächsten, wenn er auch als etwas schwächer als der Panax Ginseng gilt.

Die Indianer nutzen diese Art gegen Magenverstimmungen, Ohrenschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Da dieser Ginseng ebenfalls stark vom Aussterben bedroht ist, wird auch er heute in großen speziell dafür angelegten Plantagen angebaut.

 

Panax pseudoginseng Wall.

Der Panax pseudoginseng gilt unter Experten als ein naher Verwandter des Panax Ginseng C.A. Meyer. Er wächst hauptsächlich in Ost- bzw. Südostasien wo er ebenfalls als Heilmittel eingesetzt wird.

Er gilt als blutstillend bei innerlichen und äußerlichen Wunden und als Tonikum.

 

Panax japonicas C.A. Meyer

Diesen Ginseng findet man in den Bergen von Thailand, Vietnam, Japan und in einzelnen Chinesischen Provinzen, wo er hauptsächlich kultiviert wird. Er gilt als eine Unterart des Panax pseudoginseng Wall. Die Wirkung gilt als etwas schwächer im vergleich zum Panax Ginseng C.A. Meyer. Trotz allem wird diese Art sehr gerne als Fibersenkendes Mittel, als Schleimlöser bei Husten, als Magenmittel und als Tonikum angewendet.

 

Eleutherococcus senticosus / Sibirischer Ginseng

Der Sibirische Ginseng ist kein echter Ginseng, auch wenn er zur Familie der Araliacea gehört. Da die Wurzel jedoch eine ähnlich Wirkung wie der echte Ginseng hat wird diese als Sibirischer Ginseng am Markt angeboten.

 

Handelssorten

Roter Ginseng

Da der rohe unbehandelte Ginseng sehr schnell verdirbt, haben sich die früheren Ginsengsammler ein verfahren einfallen lassen um diesen länger haltbar zu machen.

Die frisch geerntete Wurzel wird bei diesem Verfahren mit heißem Wasserdampf (120 bis 130  °C ) für bis zu 4 Stunden behandelt. Anschließend wird der Ginseng getrocknet.

Bei dieser Behandlungsmethode reagieren die Zuckerstoffe und Aminosäuren im Ginseng und färben den normalerweise weißen Ginseng braun rot.

Der so entstandene rote Ginseng gilt als sehr lange haltbar.

 

Weißer Ginseng

Beim weißen Ginseng wird die Rinde der Wurzel nach dem Ausgraben, gewaschen, abgeschabt und anschließend wird die Ginsengwurzel zur Trocknung in die Sonne gelegt.

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Woher kommt eigentlich der Name?

Ginseng DriedDie seit Jahrtausenden in chinesischen Arzneibüchern als Heilmittel geführte Ginsengwurzel ist unter vielen Namen bekannt. So erhielt die Wurzel im laufe der Zeit diverse Namen an welchen man bereits den hohen Stellenwert der Wurzel als Heilmittel in der traditionellen Medizin erkennen kann.

Die Wurzel wurde unter anderem als König / Königen der Heilpflanzen, Kraftwurzel, Allheilkraut, echter Ginseng, Gilgen, Wunderwurzel, Pflanze der Unsterblichkeit und Heilpflanze der ewigen Jugend genannt. Andere Namen für den Ginseng sind Panaxwurzel,  Schinsengwurzel, asiatischer Ginseng, koreanischer Ginseng und chinesischer Ginseng.

Der biologische wissenschaftliche Name lautet Panax Ginseng C.A. Meyer, wobei Panax die allgemeine lateinische bezeichnung für Allheilmittel ist. Der Name Ginseng stammt von dem chinesischen Wort „ren shen“ bzw. „jen shen“ ab, was so viel bedeutet wie „die kraft der Erde in Form einer menschenähnlichen Wurzel“, was wohl an der, an einen Menschen erinnernde Form der Wurzel zurückzuführen ist.

C.A. Meyer war ein Russischer botaniker und beschrieb um 1840 die Wurzel angeblich erstmals in einer wissenschaftlichen Publikation. Da er sich sicher war, das er der erste war, der diese Wurzel beschrieb, fügte er seinen Namen hinzu und beanspruchte dadurch das Recht der Erstbenennung der Heilpflanze. Da dem botaniker nie das Gegenteil der wissenschaftlichen Erstentdeckung bewiesen werden konnte hat sich der Name Panax Ginseng C.A. Meyer bis heute durchgesetzt.

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Geschichte des Ginsengs

Der koreanische Ginseng

Ewiges Leben, ewige Gesundheit und Unsterblichkeit, dieser Traum ist bereits so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Antike, in religiösen oder mythischen Texten und Legend suchten die Menschen nach dem einen Kraut, dem einen Elixier, dem Brunnen oder der Frucht die sie angeblich unsterblich machen soll. Der Wunsch nach der Unsterblich war schon immer sehr groß, unabhängig von der Kultur, Land oder der Zeit in der die Menschen gelebt haben. Sie suchten immer nach dem einen Mittel, dem heiligen Gral der im Stande war einem die Unsterblichkeit zu geben, oder zumindest dazu in der Lage war, das leben um Jahrhunderte zu verlängern.

Laut koreanischer Legenden gibt es einen Weg die Unsterblichkeit zu erlangen. Man müsse nur den weißen Saft einer Ginsengwurzel, die über 300 Jahre lang im Boden gewachsen ist, zu sich nehmen.

So wurde der Ginseng ein Sinnbild für langes Leben und eine gute Gesundheit. Um die tatsächliche Herkunft und Entdeckung des Ginsengs vor ca. 2000 bis 5000 Jahren ranken sich allerdings viele Mythen und Legenden. So besagt eine Legende das der Ginseng die Pflanze eines sehr mächtigen Berggeistes ist der über die Wälder herrscht, dem „Sam“. Laut der Legende werden nur Menschen die nach einer Ginsengwurzel suchen und eine reine Seele haben auch von Sam mit einer solchen Wurzel beschenkt werden. Sam belohnte die guten Menschen mit Leben und Gesundheit und bestraft die Bösen mit Tod und Krankheit

… mehr über die Geschichte des Ginsengs erfährst du hier: Geschichte des Ginsengs

 

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Inhaltsstoffe des Ginsengs

Den Menschen ist seit Jahrtausenden bewusst, dass die Wurzeln einer Heilpflanze die höchste konzentrierte Heilkraft besitzt. Sie sind der nährstoffreichste und meist auch der heilkräftigste Teil einer Pflanze.

Der Ginseng gehört Weltweit zu den am besten analysierten Heilpflanzen. Bisher wurden über 150 verschiedene Substanzen in ihm entdeckt und auf ihre Wirksamkeit gegen verschiedenste Krankheiten geprüft.

Die Wirkung des Ginsengs ist jedoch nicht ausschließlich durch die Einzelwirkstoffe erklärbar, sondern eher durch das Zusammenspiel der einzelnen Wirkstoffe. Er enthält viele unterschiedliche, chemisch verwandte Wirkstoffe.

Zu den Hauptwirkstoffen der Wurzel gehören die in ihm enthaltenen Saponine. Diese gehören zu den Glykosiden, Moleküle die aus Alkohol- und Zuckerteilchen bestehen. Von der chemischen Struktur ähneln diese Steroidhormonen wie  Kortison oder Sexualhormone.

Bisher (Stand 2013) wurden im Ginseng 200 verschiedene Saponine gefunden. Neben diesen enthält der Ginseng auch Fettsäuren, Aminosäuren, Peptide, Steroide, Terpene und Cholin.

Verschiedene Vitamine wie Vitamin C, B-Vitamine, Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium, Spurenelemente wie Bor, Vanadium, Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer, Zink, Arsen, Molybdän und Germanium.

Germanium hilft unter anderem dem Körper Krebszellen zu bekämpfen.

 

Die Ginsenoside

Die Ginsenoside gelten als die wichtigste Substanz im Ginseng. Sie gehören zu den Saponinen und besitzen die meiste Medizinische Wirkung. Man nennt sie Ginsenoside weil sie charakteristisch für den Ginseng sind. Sie kommen in unterschiedlicher Zusammensetzung in den einzelnen Ginsengarten vor. So enthält der Koreanische Ginseng Ginsenoside die in dem amerikanischen Ginseng nicht oder in geringerer Menge vorhanden sind.

In Deutschland gilt für Arzneimittel eine mindestkonzentration von 1,5% Ginsenoside. In der Schweiz sind mid. 2% Ginsenoside Voraussetzung um damit Arznei herzustellen.

Die hautpsächlich in der Ginsengwurzel enthaltenen Saponine schützen die Pflanzen vor Bakterien und Pilzbefall sowie anderen Fraßfeinden.

 

Beispiele für andere Saponinhaltige Pflanzen:

  • Roßkastanien
  • Efeu
  • Süßholzwuzel

Saponine sind teilweise auch Zellgifte und kommen in verschiedenen Giftpflanzen vor, wie z.B. in:

  • Konrade
  • Alpenfeilchen
  • Einbeere

Auch verschiedene Tierarten enthalten Saponine wie z.B.:

  • Seesterne
  • Schwämme
  • Seegurken

Bisher sind 200 verschieden Saponine im Ginseng wissenschaftlich identifiziert worden. Die Zusammensetzung der Ginsenoside sind wie ein Fingerabdruck des Ginsengs mit welchem man auf die Ginsengart, den Standort der Pflanze, dem Saatgut und den Wachstumsbedingungen, der Pflege und Erntezeit schließen kann. Im Herbst z.B. ist der Ginsenosidgehalt wesentlich geringer als im Frühjahr.

Auch das Alter der Pflanzen spielt für den Gehalt an Ginsenosiden eine Rolle. So enthält eine 3 Jahre alte Ginsengwurzel ca. 200mg Ginsenoside. Ein 4 Jahre alter Ginseng enthält z.B. ca. 800mg Ginsenoside.

Neben dem Alter ist der Ginsenosidgehalt abhängig von dem verarbeiteten Wurzelteil. Die meisten Wirkstoffe konzentrieren sich in den äußeren Schichten der Wurzel.

Die Hauptwurzel enthält einen Ginsenosidgehalt von 1 bis 1.5%

Die Nebenwurzeln enthalten ca. 2 bis 3 mal so viel Ginsenoside als die Hauptwurzel (ca. 1,5% bis 3%).

Die Haarwurzeln enthalten mit 5 bis 10 mal so viel Ginsenoside wie die Hauptwurzel (7% bis 12%).

Für Tests in der Forschung und für Medikamente werden die Haupt- und Nebenwurzeln verwendet. Auch die dokumentierten Wirkungen beziehen sich auf Haupt- und Nebenwurzeln.

Roter und Weißer Ginseng sind dieselben Pflanzen und unterscheiden sich ausschließlich in der konservierungsmethode.

 

Ätherische Öle

Der Ginseng enthält zu ca. 0,05% spezielle ätherische Öle welche aus ungefähr 200 Einzelstoffen bestehehen. Zu diesen Ätherischen Ölen gehören auch die Polyazetylene. Das sind spezielle  Zellgifte die auch als Wirkstoff gegen Tumore bekannt sind.

 

Phenole

Der Ginseng enthält verschiedene Phenole wie z.B. Vanillin und Salicylsäure welche aufmunternd und gegen Stress wirken.

 

Peptide

Die im Ginseng enthaltenen Peptide enthalten eine Insulinähnlich Wirkung wodurch diese in der Lage sind den Blutzuckerspiegel zu beeinflussen/senken.

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Wirkung des Ginseng auf Körper und Geist

WasserDie heilsame Wirkung des Ginsengs ist nicht durch einen einzelnen isolierbaren Stoff erklärbar. Als die Forschung im letzen Jahrhundert begann die Heilwurzel, ihre Inhaltsstoffe und Wirkung auf den menschlichen Körper näher zu untersuchen, fanden sie viele chemisch eng miteinander verwandte Stoffe.

Unter diesen Stoffen stachen vor allem die Glykoside besonders hervor. Man nimmt heute an, das ein Großteil der Wirkung des Ginsengs auf diese zurück zu führen ist.

Hier finden Sie eine kurze Auflistung der wichtigsten Wirkungsweisen des Ginsengs. Im weitern Verlauf des Textes wird auf die einzelnen Wirkungen näher eingegangen.

 

  • Balance: Ginseng wirkt ausgleichend auf das Zentrale Nervensystem, er harmonisiert die Körperfunktionen und wirkt ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel.
  • Gehirn: Ginseng verbessert die Gedächtnisleistung, die Konzentration und die Aufmerksamkeit.
  • Leistungsfähigkeit: Die Heilpflanze erhöht die Leistungsfähigkeit durch eine verbesserte Versorgung des Körpers und Gehirns mit Sauerstoff und Energie. Bei Mäusen zeigte sich durch Ginseng eine Leistungssteigerung von durchschnittlich 50% gegenüber Mäusen die keinen Ginseng erhalten hatten.
  • Schlafstörungen: Durch seine Ausgleichende Wirkung hilft Ginseng auch sehr gut bei Schlafstörungen.
  • Hormone: Der Ginseng wirkt ausgleichend auf das Hormonsystem.
  • Herz- Kreislauferkrankungen: Ginseng sorgt für flüssigeres Blut, verbessert den Blutdruck und zeigt cholesterinspiegel senkende Eigenschaften.
  • Immunsystem: Ginseng stärkt bzw. stimuliert das Immunsystem. Ein zu niedriges Immunsystem wird gestärkt, ein zu aggressives Immunsystem herunter geregelt.
  • Heilung: Ginseng beschleunigt den Heilungsprozess.
  • Stress: Er erhöht die Toleranz gegen Stress. Mäusen die man Stresssituationen ausgesetzt hat, überlebten diese wesentlich Länger, wenn man sie vorher einige Zeit lang mit Ginseng behandelt hatte.
  • Entzündungen: Die Wurzel wirkt Entzündungshemmend.
  • Antioxidantien: Freie Radikale sind Auslöser für vorzeitige Alterung und sehr viele Krankheiten. Ginseng wirkt diesen freien Radikalen auf sehr unterschiedliche Weise entgegen. Ginseng enthält selbst Antioxidantien und unterstützt den Körper aber auch in der Bildung eingere antioxidativer Stoffe.
  • Krebs: Ginseng unterstützt den Körper während der Krebstherapie.
  • Stoffwechsel: Ginseng wirkt aktivierend auf den Stoffwechsel. Er hilft dem Körper lebenswichtige Enzyme in der Leber zu produzieren. Verbessert dadurch die Entgiftung und unterstützt den gesamten Zellaufbau im Körper.
  • Radioaktivität: Ginseng mindert die schäden durch radioaktive Strahlung.
  • Diabetes: Ginseng zeigte positive Effekte bei Diabetes Typ 2 Patienten.
  • Blut: Ginseng verbessert bei Patienten mit Krankheiten das Blutbild.
  • Abgeschlagenheit: Ginseng ist in der Lage dem Körper wieder zu neuen Kräften zu verhelfen.
  • Wechseljahresbeschwerden: Ginseng wirkt ausgleichend und anregend auf das gesamte Hormonsystem.

 

Ginseng und freie Radikale

Was sind eigentlich freie Radikale? Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen. Sie treten unter anderem als Zwischenprodukte des körperlichen Stoffwechsels auf und können Fette, Eiweise und das Erbmaterial oxidieren. Diese Oxidation ist nicht anderes, als das Rosten des Körper.

Diese Schädigungen durch freie Radikale sind die Hauptursachen für die vorzeitige Alterung des Köpers sowie viele weitere Krankheiten.

Andere Auslöser für freie Radikale sind z.B. starke Sonneneinstrahlung, radioaktive Strahlung und ungesunde Ernährung.

Ohne ausreichend spezielle Schutzstoffe, sog. Antioxidantien im Körper, würde dieser aufgrund der starken Zerstörung durch die freien Radikale innerhalb kurzer Zeit zugrunde gehen.

Antioxidantien kommen sowohl im Menschen, in Tieren und in Pflanzen vor.

Ginseng enthält viele Spurenelemente und Vitamine, welche zum Teil die enorme Heilwirkung der Pflanze erklären. Trotz allem ist hier zu erwähnen, das der Ginseng mehr als nur die Summe seiner Einzelteile ist und eine Extraktion eines einzelnen Wirkstoffes nicht unbedingt die selbe Wirkung haben muss wie der Wirkstoff in natürlicher Kombination mit den anderen pflanzlichen Stoffen.

Auch in verschiedenen Test, zeigte sich, das dass Herauslösen einzelner Wirkstoffe wesentlich weniger empfehlenswert ist, als die nutzung von Präparaten aus der gesamten Ginsengwurzel.

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Ginseng und Germanium

In den letzen Jahrzehnten fanden die Forscher heraus, das Germanium, ein Element, welches zu der Gruppe der Metalle gehört, eine sehr große Rolle bei der Gesunderhaltung des Menschen spielt. Im Ginseng kommt Germanium in hohen Konzentrationen vor.

So zeigen neuste Studien, das Germanium das potenzial besitzt, das Leben zu Verlängern und den Körper gesund zu halten.

  • Germanium bekämpft neben Bakterien auch Viren und Pilze.
  • Germanium wirkt positiv auf die Blutbildung und verbessert die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff. (Entartete Zellen wie z.B. Krebs zeigen einen hohen Sauerstoffmangel.)
  • Gibt man Krebspatienten organisches Germanium, dann zeigten sich verbesserunge sehr vieler Blutwerte.

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Ginseng hat eine adaptogene Wirkung

Bei einem gesunden Menschen zeigt Ginseng oftmals keine direkte Wirkung, erst wenn das innere Geleichgewicht des Körpers gestört ist zeigt er seine Wirkung. So hilft der Ginseng sehr gut in Stresssituationen, bei Infektionskrankheiten oder allgemeiner Überanstrengung des Körpers.

Der Ginseng hat jedoch auch eine präventive Wirkung. Er bereitet den gesunden Körper auf Krankheiten vor und stärkt diesen. Der Ginseng passt sich in seiner Wirkung also an den Zustand des Körpers an. Anders ausgedrückt, adaptiert er sich an den Körper und mögliche Krankheiten.

Was ist eigentlich ein Adaptogen? Ein Adaptogen ist ein Medikament das sich an die Situation des Körper anpasst. Ist der Körper Krank wirkt das Adaptogen gegen diese Krankheit und versucht den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Krankheit gilt in der traditionellen chinesischen Medizin als ein Ungleichgewicht im Körper.

Somit wirkt ein und dieselbe Medizin, wenn es sich denn um ein Adaptogen handelt, bei jedem Menschen anders.

Diese Wirkung sorgte vor allem bei westlichen Wissenschaftlern zu beginn für enorme Skepsis. Ein Mittel das sowohl bei zu niedrigem, als auch bei zu hohem Blutdruck angewendet werden konnte, entsprach einfach nicht der Logik der westlichen Schulmedizin. So etwas durfte es nicht geben, da es nach der westlichen Schulmedizin ein Widerspruch in sich war.

Die Wissenschaftler fanden jedoch später zu ihrem Erstaunen heraus, dass der Ginseng tatsächlich in Abhängigkeit der persönlichen Erkrankung eines Menschen wirkte. Ist der Menschliche Körper im Gleichgewicht, blieb eine direkte Wirkung aus. Doch es zeigte sich, dass die Heilpflanze in diesem stadium des Körpers eine stärkende Wirkung hatte und den Patienten weniger Anfällig für andere Krankheiten machte. Wie z.B. Erkältungen, Infektionen, Stress usw.

Ginseng greift an vielen Stellen des Körpers ein und verbessert die körperliche Balance, er korrigiert Fehlfunktionen und beschleunigt die Heilung. Er wirkt sowohl auf das Hormonsystem ausgleichend, als auch auf die Enzyme und unterstützt den Körper bei seinen Entgiftungsfunktionen.

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Ginseng Wirkung gegen Stress

StressWenn der Körper in Alarmbereitschaft ist, bildet er Stresshormone. Je länger jedoch diese Anspannung des Körpers anhält, desto mehr Hormone werden gebildet. Dauert dieser Zustand jedoch zu lange an, dann kann es zu entzündlichen Reaktionen wie dem Reizdarmsyndrom, Magengeschwüren oder Hauterkrankungen kommen.

Im Endstadium des Dauerstress gibt der Körper meist vor Erschöpfung auf. Das Hormonsystem bricht zusammen und der gesamte Organismus ist ein leichtes Ziel für Krankheitserreger.

Stress hat jedoch auch eine positive Seite, da er den Körper in Gefahrensituationen in Allarmbereitschaft versetzt. Dieser Zustand sollte jedoch nur einen kurzen Augenblick anhalten.

Laut einigen Studien an Tieren, Zellkulturen und dem Menschen zeigte sich, dass der Ginseng eine sehr gute Wirkung bei Stress besitzt. Er hilft dem Körper wesentlich besser mit Stress umzugehen.

Der genaue Ablauf und die Wirkungsweise des Ginsengs im Körper ist jedoch bis heute zum Teil noch immer ein Rätsel.

Ginseng erhöht die Stressresistenz und stellt im Körper nach einer ca. 2 Wochen andauernden Therapie wieder ein neues Gleichgewicht her.

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Ginseng Wirkung auf die Konzentration und Lernleistung

In einer Studie wollten Wissenschaftler testen ob Ginseng auch die Konzentrationsfähigkeit erhöhen kann.

Die Ergebnisse des Tests zeigten, das die Probanden nach der Einnahme von Ginseng zum einen die ihnen gestellten Aufgaben signifikant schneller lösen konnten, aber auch die Fehlerquote der Probanden ging signifikant gegenüber der Kontrollgruppe zurück.

Ein russisches Forscherteam fand heraus, dass die Wirkung der Probanden bei längerer Gabe nochmals deutlich zunahm.

Eine weitere Studie mit 60 Probanden zeigte, dass bei einer sehr hohen Gabe von Ginseng die Reaktionsfähigkeit um 80% gegenüber der Kontrollgruppe ohne Ginseng erhöhte.

Ginseng hilft schneller zu lernen. Laut einer Studie an Ratten die 2 Stunden vor einer Lernübung mit Ginseng gefüttert wurden, erzielten diese eine wesentlich bessere Leistung gegenüber der Kontrollgruppe ohne Ginseng.

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Wirkung auf das Immunsystem

Unser Immunsystem schützt unseren Körper vor Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen. Aber unser Immunsystem bekämpft nicht nur Feinde von außen, sondern auch entartete Zellen wie Tumore und Krebs.

Ginseng besitzt eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem.

In einem Laborversuch an menschlichen Lugenzellen und Mäusen zeigte der Ginseng eine Wirkung gegen Grippeviren. Die Heilpflanze hemmte die Entzündungsprozesse und aktivierte das Immunsystem.

Des Weiteren zeigte die Heilpflanze eine hemmende Wirkung auf die Vermehrung von Grippeviren, wodurch bestehende Grippeinfektionen gelindert werden können, aber auch Neuinfektionen verhindert.

Der Ginseng regt die Bildung von Abwehrkräften an. Er fördert vor allem die Bildung von Lymphozyten, welche speziell für bestimmte Erreger vom Körper hergestellt werden.

Auch hat die Wurzel einen positiven Effekt auf die Interferonproduktion, welche durch den Ginseng signifikant verstärkt wird. Das Interferon wird von den Lymphozyten ausgeschüttet um damit Killerzellen herbei zu rufen.

Abschließend lässt sich aufgrund neuester Forschungen festhalten, dass Ginseng die aktivitäten des Immunsystems steigern und die produktion von Antikörpern erhöht.

Erste Immunsystemverbesserungen treten in der Regel nach einer 3 bis 5 wöchigen regelmäßigen Einnahme von Ginseng auf.

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Wirkung auf das Herz- Kreislaufsystem

Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems gehören zu den häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Das große Problem an Herz- Kreislauferkrankungen ist, dass diese über viele Jahre hinweg keine Symptome zeigen und damit für den Patienten erst einmal nicht Sichtbar bzw. Spürbar sind.

Die häufigsten Ursachen für Erkrankungen dieser Art sind zu ungesundes, fettiges Essen, Rauchen, zu viel Stress und hoher Alkoholkonsum. Zu hohe Cholesterinwerte erhöhen die Arterienverkalkung.

Bisher ist die Schulmedizin nicht in der Lage Herz- Kreislauferkrankungen zufriedenstellend zu behandeln. Oftmals werden nur die Symptome mit speziellen Medikamenten behandelt, die nach einiger Zeit der Einnahme starke Nebenwirkungen zeigen.

Das interessante ist jedoch, das einige Naturvölker, fernab der Zivilisation nahezu keine Herz- Kreislauferkrankungen kenne.

In China wird die Ginsengwuzel schon seit jeher den Medikamenten zur Behandlung von Herz- Kreislauferkrankungen beigemengt. Es dient dabei der Vorbeugung, als auch der Therapie von Herzerkrankungen.

Aber welche Wirkung hat Ginseng denn nun auf das Herz-Kreislaufsystem?

Die Heilpflanze entlastet das Herz- Kreislaufsystem. Sie senkt den Blutdruck, reguliert die Blutgefäße, verbessert die allgemeine Durchblutung des Körpers, stärkt den Herzmuskel, hemmt die verklumpung von Blutplättchen, normalisiert die Cholesterinwerte und erweitert die Herzkranzgefäße.

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Wirkung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist ebenfalls eine folgenschwere Krankheit, die ebenfalls sehr lange unentdeckt bleiben kann.

Die Erkrankung erhöht wesentlich das Risiko an Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien), Schlaganfällen und Herzkrankheiten zu Erkranken.

Während einer Russischen Studie in den 50er Jahren wurden Patienten mit zu hohem Blutdruck erfolgreich mit Ginseng behandelt. Die Blutdrucksenkende Wirkung hielt jedoch, zur Überraschung der Forscher, auch noch einige Zeit nach absetzen des Ginsengs weiter an.

Forscher entdeckten in Tierversuchen, dass Ginseng in der lage ist den Blutdruck zu stabilisieren. Zu hoher Blutdruck wurde dabei vom Ginseng abgesenkt und zu niedriger Blutdruck wurde auf ein gesundes maß erhöht.

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Wirkung bei Arteriosklerose

Arteriosklerose gehört ebenfalls zu den Hauptkrankheiten der Industrienationen. Bei dieser Erkrankung bilden sich ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße und können diese im schlimmsten Fall verstopfen.

Laut einer Studie ist Ginseng in der Lage den Cholesterinspiegel, also die Blutfettwerte, zu normalisieren. Dies hat vor allem einen positiven Effekt zur prävention von Arteriosklerose. In einer Studie mit Versuchstieren denen man Ginseng gab, bauten diese das gefährliche Cholesterin über die Leber sehr viel Schneller wieder ab als die Versuchstiere der Kontrollgruppe die kein Ginseng erhalten haben.

Außerdem zeigte eine weiter Studie, das jene Tiere die mit Ginseng behandelt wurden, keine Thrombosen (kleine Blutgerinsel) entwickelten.

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Wirkung auf chronische Krankheiten

Der Ginseng hat eine sehr komplexe Wirkung auf das gesamte Immunsystem. Er wirkt auf diese adaptogen, passt sich also an die Situation des Körpers an und bewirkt eine Patienten individuelle stärkung des Immunsystems.

Auch bei Entzünden hat Ginseng eine positive Wirkung. So zeigten klinische Tests, das Ginseng eine Rolle bei chronischen Entzündungen wie Arteriosklerose, Sehnenscheidenentzündung, neurodegenerative Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Gelenkverschleiß und Neurodermitis, zeigt.

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Ginseng und Anti-Aging Effekte

Laut Wissenschaftlern hat der Mensch eine Lebenserwartung von bis zu 130 Jahren. Auch wenn der Mensch dieses Ziel bisher noch nicht erreicht hat, so hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung über die letzten Jahrhunderte drastisch erhöht.

Zu verdanken haben wir diese Entwicklung hauptsächlich der verbesserten Medizinischen Versorgung, der geringeren Kindersterblichkeit und einer verbesserten Hygiene.

Der Wunsch des Menschen Unsterblichkeit zu erlangen, oder zumindest das Altern stark zu verlangsamen ist so alt wie die Menschheit selbst.

Seit dem der Mensch sich seiner Vergänglichkeit bewusst ist, suchte er nach einer Möglichkeit sein Leben zu verlängern.

Denn das altern bringt sehr viele Beschwerden mit sich wie z.B. Haarausfall, faltige Haut, ein nachlassendes Gedächtnis, geistige Verwirrtheit, Herz- Kreislauferkrankungen usw.

Das Ziel des heutigen Menschen ist es gesund und fit alt zu werden.

Ginseng kann dabei eine sehr gutes Hilfsmittel sein, denn es hält bei regelmäßiger Einnahme den Geist fit, verbessert die Funktionen der einzelnen Organe, verbessert die allgemeine Stimmung, verlangsamt den Alterungsprozess, verringert Altersbedingte Erkrankungen und erhöht damit auch die allgemeine Lebensqualität.

Trotz allem kann er das Altern selbst nicht verhindern, aber er kann es zumindest hinauszögern bzw. wesentlich verlangsamen und daneben auch noch angenehmer gestalten, ohne all die vielen verschiedenen Gebrechlichkeiten des Alterns.

Wissenschaftler führten eine Studie an Menschen im Altersheim durch, in dem Sie ihnen Ginseng gaben. Das Ergebnis der Studie war, die Teilnehmer verbesserten ihren Zustand sowohl körperlich als auch geistig, ihre Konzentrationsfähigkeit nahem zu, die Sehkraft verbesserte sich wieder, das Immunsystem wurde gestärkt und der ganze Organismus wurde wieder in Schwung gebracht.

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Wirkung bei Depressionen

Ginseng ist zwar nicht in der Lage starke Depressionen im Alleingang zu heilen, jedoch leistet es einen sehr guten Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Stimmungslage. Die Gabe von Ginseng erhöht z.B. die Leistungsfähigkeit und den Tatendrang von depressiven Patienten. Auch wurde die Gesundheitliche Verfassung depressiver Patienten verbessert sowie die Stresssymptome verringert.

Ginseng bringt das innere körperliche und psychische Gleichgewicht wieder zurück.

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Wirkung bei Krebserkrankungen

Krebs gehört heute zu der zweithäufigsten Todesursache in den Industrienationen. Die Hauptursache für den Krebs scheint die moderne industrialisierte Umwelt zu sein.

Bereits seit vielen Jahrzehnten werden enorm hohe Summen an Forschungsgeldern in die Erforschung von Krebs gesteckt um aus den Erkenntnissen schließlich ein Heilmittel herstellen zu können. Jedoch sind bis heute noch nicht alle Ursachen über die Entstehung von Krebs vollständig verstanden.

Eine weitere Schwierigkeit bei der Behandlung von Krebspatienten ist die Tatsache, dass die Medikamente zur Krebsbehandlung keine Spezifische Wirkung besitzen. Das bedeutet, dass ihre zytotoxische Wirkung neben den Krebszellen auch normale Zellen betreffen. Werden jedoch auch normale Zellen sterstört, erleben die Patienten sehr viele nachteilige Auswirkungen / Nebenwirkungen der Krebstherapie.

Es ist heute in der Krebsbehandlung eine ganzheitliche Behandlung notwendig. Naturmediziner sehen die Ursache für eine Krebserkrankung in der Entfernung von der natürlichen für den Menschen gedachten Lebensführung. Der Mensch erfährt in der heutigen Zeit zu viel Stress, er ernährt sich falsch, nimmt zu viele Umweltgifte auf und bewegt sich zu wenig. Krebs ist keine lokal begrenzte Erkrankung sonder eine Krankheit die den ganzen Organismus betrifft.

Ginseng ist ein allgemeines Stärkungsmittel welches die Ausdauer verbessert und die unspezifische Resistenz gegenüber verschiedener Belastungen chemischer und physikalischer Natur verbessert.

Aktuelle Forschungsdaten legen eine klinische Anwendung von Ginseng bei der Behandlung von Krebs als zusätzliches Mittel mit anderen Anti-Krebsmedikamenten nahe.

So fanden japanische Wissenschaftler heraus, dass Ginseng bei Mäusen mit Lungenkrebs die Ausbreitung dessen verhindern konnte.

Neuste Forschungen zeigen außerdem das Ginseng sehr erfolgreich gegen Krebs vorgehen kann.

Nach einer Chemotherapie ist das Immunsystem oftmals sehr geschwächt. Ginseng ist in der Lage nach der Chemotherapie das Immunsystem wieder zu stärken. Makrophagen werden z.B. durch Ginseng angeregt Krebszellen zu zerstören. Daneben verbesserte der Ginseng auch den Allgemeinzustand der Patienten.

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Wirkung zur Entgiftung des Körpers

Maßgeblich an der Entgiftung des Körpers sind die Leber und die Nieren beteiligt.

Ginseng unterstützt den Körper bei der Entgiftung in dem es die Leber und Niere stärkt.

Alkohol wird z.B. nach der Einnahme von Ginseng schneller in der Leber abgebaut.

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Wirkung bei Diabetes

Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit die hauptsächlich in den westlichen Industrienationen beheimatet ist. Reine Naturvölker kennen diese Krankheit kaum. Dies lässt sehr stark darauf schließen, dass unser ungesunder und unnatürlicher Lebenswandel die Krankheit in hohem Maße beeinflusst.

Bei der Diabetes Erkrankung werden Kohlenhydrate die mit der Nahrung aufgenommenen werden vom Körper nicht mehr richtig verarbeitet.

Der Ginseng ist zwar nicht in der Lage die eigentliche Zuckerkrankheit vollständig zu heilen, jedoch sind seine positiven Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse enorm.

In verschiedenen Tierversuchen zeigte sich, dass der Blutzuckerspiegel von Labortieren mit Diabetes nach der Gabe von Ginseng gesenkt werden konnte. Gab man den Versuchstieren bereits vor der Mahlzeit den Ginseng führte dies sogar zu keinem Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Aber auch umgekehrt zeigte der Ginseng einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, wenn man vorher zu viel Insulin gespritzt hatte und in diesem Zusammenhang der Blutzuckerspiegel von Diabetes Patienten zu stark absank.

Ginseng verbesserte neben der direkten Wirkung auf die Bauchspeicheldrüse auch die Wundheilung von Diabetespatienten.

Die Ginsengwurzel kann also als sehr hilfreiche natürliche Ergänzung der Diabestes Therapie angesehen werden, stellt jedoch kein alleiniges Mittel zur Therapie von Diabetes dar.

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Wirkung auf Haut und Haare

Wenn wir älter werden, verändert sich auch unser gesamter Stoffwechsel. Älteren Menschen fallen dann oftmals die Haare aus oder die Haut wird trockner und verliert an Spannkraft.

Dieser Entwicklung kann man mit Ginseng jedoch entgegenwirken. So hatten Menschen die Ginseng einnahmen wesentlich weniger Haarausfall, ihre haut enthielt wesentlich mehr Feuchtigkeit und Spannkraft. Aber auch Altersflecken und Pigmentflecken wurden nach längerer Zeit der Einnahme wesentlich blasser.

Die äußerliche und innerliche Anwendung von Ginseng führte bei älteren Menschen zu einer Erhöhung der Spannkraft der Haut.

In Tierversuchen wurde gezeigt, dass Tiere denen man Ginseng gab, eine signifikant bessere Fellqualität eintrat.

Ein weiteres Feld auf dem Ginseng eine Wirkung zu haben scheint ist bei der Behandlung von Akne.

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Wirkung für Magen / Darm

Die in der Wurzel enthaltenen Saponine, auch Ginsenoside genannt sorgen für eine feinere Verteilung der Fette in der Nahrung, wodurch diese besser aufgenommen werden können und den Darm nicht so stark belasten.

Auch wird durch die Einnahme von Ginseng der Eiweißstoffwechsel positiv beeinflusst.

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Wirkung auf den Hormonhaushalt

Ginseng wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Neben einer besseren Balance stärkt der Ginseng das gesamte Hormonsystem.

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Ginseng Anbau & Verarbeitung

Der Ginsenganbau ist sehr arbeitsintensiv und Zeitaufwendig. So kann z.B. in dem Boden, in dem eine Wurzel geerntet wurde ein ganzes Jahrzehnt kein Ginseng mehr angebaut werden, da diese sonst auf Grund der fehlenden Nährstoffe bereits im Boden verfaulen würde.

… mehr über den Anbau und die Verarbeitung von Ginseng erfährst du hier: Ginseng Anbau & Verarbeitung

 

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Einnahmeempfehlung & Dosierung für Ginseng

Den Ginseng gibt es entweder als ganze Wurzel, Wurzelstücke, Trockenextrakt oder als Tee zu kaufen. Andere Formen die oft angeboten werden sind, Tabletten, Dragees, Pastillen oder auch Kapseln oder aber als Ginseng Schnaps / Tinktur.

Die Wurzel kann zerkleinert im Mund gekaut oder direkt eingenommen werden.

Die normale Tägliche Dosis beträgt 1-2g Ginseng (getrocknet) bzw. 10mg Ginsenoside. In anderen Ländern in denen Ginseng traditionell angewendet wird sind zum teil wesentlich höhere Tagesdosierungen üblich.

Ginseng sollte mind. über 4 Wochen eingenommen werden, da meist erst nach einigen Wochen mit einer Wirkung zu rechnen ist.

Die Heilpflanze sollte jedoch maximal über 3 Monate eingenommen werden, danach sollte eine kleine Pause von ca. 2 -4 Wochen gemacht werden.

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Ginseng Kaufen

Wo man Ginseng am besten kaufen kann erfährst du hier: Ginseng Kaufen

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Nebenwirkungen & Überdosierung

Bei sachgemäßer Einnahme von Ginseng ist nicht mit Neben- oder Wechselwirkungen zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln zu rechnen. Auch sind bisher keine Gegenanzeigen bekannt.

Sollten Sie medikamente Einnehmen oder planen ihre aktuellen Medikamente mit Ginseng zu ersetzen, fragen sie vorher auf jeden Fall ihren Arzt.

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Interessante Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ginseng

 

Quellen:

Ginseng – das Geheimnis des grünen Goldes: Kultur, Verarbeitung, Wirkung; Peter Klock; 1993

Die Heilkraft des Ginseng: Natürlich gesund mit der Wurzel des ewigen Lebens; Ingrid Pfendtner; München 1999

Über Ginseng: Ein Wissenschaftler berichtet; Stephen Fulder; Bonn 1985

Botanica: Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild; Gordon Cheers; Köln 2003

Wunderkräfte der Natur – Alraune, Ginseng und andere Wurzelwunder; Marie Luise Kreuter; Genf 1998

Ginseng, Legende und Wirklichkeit; Anton Maria Kirchdorfer; München 1983

Das Buch vom Ginseng: Anwendung, Wirkung, Heilkraft; Stephen Fulder; München 1995

Ginseng: Heilkaraft aus der Wunderwurzel des Ostens; Dr. Günter Harnisch; Bietigheim 1998

 Brief Introduction of Panax ginseng C. A. Meyer. In: The Korean Academy of Medical Sciences: Journal of Korean medical science; Taik-Koo Yun; Seoul 2001,

Ginseng neu gesehen, Protokoll einer ungewöhnlichen Heilpflanzen; Manfred Rumrich; Stuttgart 1993

 

Bildquellen:

  • Wikipedia.org
  • Pixabay.com
  • Manfred Schütze  / pixelio.de